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70 Jahre Kreisjugendring München-Land

70 Jahre Kreisjugendring München-Land

Festschrift

1947 bis 2017 70 Jahre Kreisjugendring München-Land

Der Kreisjugendring München-Land (KJR) hat anlässlich seines 70- jährigen Bestehens eine Festschrift herausgegeben. Diese blickt auf die letzten sieben bewegten Jahrzehnte Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis München zurück

Die Publikation beleuchtet Meilensteine der Jugendarbeit und bildet schlaglichtartig die Arbeit des KJR in den 29 Städten und Gemeinden im Landkreis München ab. Auf einer Zeitleiste werden die wichtigsten Ereignisse der letzten 70 Jahre dargestellt. Außerdem kommen die Mitgliedsverbände sowie Freunde, langjährige Wegbegleiter und Mitarbeiter des KJR zu Wort.

Rund ein Jahr Recherchearbeit, viele Gespräche und zahlreiche Stunden in Archiven liegen zwischen der Idee und der gedruckten Festschrift.

Einige Stationen aus der Chronik des Kreisjugendring München-Land

Gegründet wird der Kreisjugendring München-Land, damals noch Kreisjugendausschuss genannt, im Jahr 1947. Das Gremium lizensiert neue Jugendgruppen im Landkreis, kontrolliert sie auf deren militärische und nationalsozialistische Tendenzen und kümmert sich um die Beschaffung von geeigneten Jugendräumen.

Die Jugendherberge Schleißheim die zentrale Schaltstelle der Jugendarbeit im Landkreis München in Oberschleißheim wird 1950 eröffnet. Sechs Jahre später zieht der KJR bereits in die Burg Schwaneck in Pullach, die vom Landkreis München feierlich an die „Jugend“ übergeben wird.

In den 1960er Jahren und mit der Gründung von „Heimen der offenen Tür“ wird der Beginn der Offenen Jugendarbeit eingeleitet. Rund 50 Stellen kann der KJR bereits 1971 besetzen.

Die 1980er Jahre sind geprägt von den Themen Jugendarbeitslosigkeit, mangelnde Integration und Umweltverschmutzung. 1992 wird das Projekt der Umweltbildung, initiiert von Anke Schlehufer, gegründet und im Jahr 2000 schließlich das Naturerlebniszentrum direkt neben der Burg Schwaneck eröffnet. Zu Beginn des neuen Jahrtausends beginnt der KJR mit der Jugendsozialarbeit an Schulen. Mit der Offenen und Gebundenen Ganztagsschule wächst die Zahl der Angebote für Kinder und Jugendliche bis heute. 

Das Engagement des KJR zeigt im Laufe der Jahrzehnte immer ein anderes Gesicht, aber der Kernauftrag lässt sich heute wie damals über verschiedene gesellschaftliche und pädagogische Strömungen hinweg so formulieren:

Wir unterstützen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bei der Umsetzung ihrer Bedürfnisse und Ideen, schaffen Plattformen und Freiräume dafür und setzen uns als ihr Netzwerk und politisches Sprachrohr für ihre Interessen ein.

Über den Kreisjugendring München-Land:

Der Kreisjugendring München-Land (KJR) ist eine Gliederung des Bayerischen Jugendrings, KdöR, und freier Träger der Jugendhilfe. Als eine der größten Jugendorganisationen in Bayern vertritt er die Interessen von Kindern und Jugendlichen. Im KJR sind 31 Jugendverbände und Jugendinitiativen aus dem Landkreis München organisiert. Durch vielfältige Bildungs- und Freizeitangebote fördert der KJR die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen und das soziale Miteinander. Dafür beschäftigt er rund 500 hauptberuflich Mitarbeitende in über 120 Einrichtungen sowie viele ehrenamtlich Aktive. In der Überregionalen Bildungsarbeit organisiert der KJR das Bildungszentrum Burg Schwaneck, das Ferien- und Bildungszentrum Siegsdorf sowie das Heiner Janik Haus, Jugendbegegnungsstätte am Tower in Oberschleißheim. In der Regionalen Jugendarbeit hat der KJR München- Land Trägerschaften und Kooperationen in den Bereichen Offene und mobile Kinder- und Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit an Schulen, Gebundene und offene Ganztagsschule, Nachmittagsbetreuung und in Einrichtungen der Jungen Integration. 

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