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Ein Platz der Begegnung für alle In der Burg Schwaneck wird das Café Schwanthaler eröffnet – neuer Treffpunkt für kleine und große Gäste im Bildungszentrum.

Ein Platz der Begegnung für alle

Burg Schwaneck - Café Schwanthaler

Neuer Treffpunkt für kleine und große Gäste im Bildungszentrum.

„Es ist gleich angespannt“, ruft der Kutscher in Richtung Jakob Heilmann. Die Szene spielt jedoch nicht in der Jetztzeit, sondern um 1900. Dort wo früher die Kleine Remise und in der Folge ein kahler Eingangsbereich in der Burg Schwaneck waren, schallt nun lustiges Stimmengewirr durch das Gemäuer. Nach knapp einjähriger Renovierungszeit hat an dieser Stelle das Café Schwanthaler seinen Betrieb aufgenommen. „Früher hat man sich im Café International getroffen. Im Laufe der Zeit haben wir aber festgestellt, dass der Platz seitlich im zweiten Stock zu schwer zu finden war“, erinnert sich Andreas Bedacht, der als Hausleiter für die Burg Schwaneck verantwortlich ist und freut sich, „dass wir unseren Gästen nun einen so attraktiven Platz der Begegnung bieten können.“

Doch das Café Schwanthaler ist viel mehr als ein neuer Treffpunkt in der Jugendbildungsstätte und Jugendherberge. Mit dem Ortswechsel trägt man den Leitmotiven, die die Planung und Umsetzung beeinflusst haben, Rechnung – gelebte Inklusion, erhöhte Servicequalität und verbesserte Sicherheit. „Vor allem letzteres ergibt sich automatisch, denn der qualifizierte Cafédienst hat dank der zentralen Lage alles im Blick“, erklärt Andreas Bedacht. Aufgabenschwerpunkte der Mitarbeiter_innen sind neben dem Verkauf von Getränken und kleinen Speisen, die Beratung und Unterstützung von Gruppenleiter_innen, der Spät-Check-In und sogar kleine Führungen, um den Gästen einen ersten Überblick zu verschaffen.

Um den neuen Mittelpunkt adäquat im bestehenden Burg-Ensemble umzusetzen, wurde auch für die Umbaumaßnahme Franz Hölzl verpflichtet. Der Architekt betreute schon die große Renovierung Anfang der 2000er und weiß, was es zu beachten gibt: „Man muss sensibel mit der historischen Bausubstanz umgehen und sie gleichzeitig optimal in die heutigen Anforderungen von Brandschutz, Sanitär, Elektro etc. integrieren,“ weiß Hölzl, der die Herausforderung mit alten Gemäuern zu arbeiten sehr mag: „Das Herausarbeiten der ‚Einheit in der Vielfalt‘, sprich jeder Raum ist anders, und die passenden Ergänzungen von fehlenden oder neuen erforderlichen Bauteilen in den historischen Kontext ist unglaublich reizvoll.“

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, das meinen zumindest die ersten Gäste unter denen auch Kinder der Grundschule Zorneding waren. Vor allem die modernen Materialien und Farben im Zusammenspiel mit den historischen Gegebenheiten gefallen. So wurde die Schallschutzverkleidung der Wände in olivgrün lackiert, dass eine schöne Lichtwirkung gibt im Wechsel mit der graubraunen Vertäfelung und dem dunklen Holz der Möbel und Theke.


Burgweg 10 ▪ 82049 Pullach089/744140-0
089/744140-33
info@kjr-ml.de www.kjr-ml.de


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