Über Email teilen Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Auf Google+ teilen
Kinder lernen von und mit Hunden

Kinder lernen von und mit Hunden

Zwischen Angst und Übermut

Im städtischen Kindertageszentrum an der Dillingerstraße 15 gibt es bereits seit zehn Jahren einen ganz besonderen pädagogischen Mitarbeiter: Regelmäßig besucht Hund Moritz mit seiner Trainerin Karin Wecker die Vorschulkinder der Einrichtung.

Im neu gestalteten „Outdoor-Fliegenpilzzimmer“ können sich die Kinder und Moritz ungestört im abgegrenzten „grünen Klassenzimmer“ begeg- nen. Die Mädchen und Buben lernen im Umgang mit dem Hund „sanft und auf leisen Pfoten“ viel über Empathie und den Umgang mit Emoti- onen. Sie erkennen ihre eigenen Ängste und lernen, diese in Worte zu kleiden. Aber auch Wissenswertes und der richtige Umgang mit dem Tier kommt zur Sprache: Welche Hunderassen gibt es, wie verstehe ich die Körpersprache und das Verhalten des Hundes, welche Regeln und Grenzen muss ich beachten? Alle Vorschulkinder erwerben einen „Hundeführerschein“, der ihnen feierlich überreicht wird.

In diesem Jahr war die Übergabe der Führerscheine verbunden mit einem fröhlichen Grillfest zu Ehren des zehnjährigen „Dienstjubiläums“ von Mo- ritz. Auch Moritz bekam Lob und Belohnungen – einen riesengroßen Knochen und neue Spielsachen.

Die tiergestützte Pädagogik ist eine Facette in der vielfältigen pädagogischen Arbeit der städtischen Kindertageseinrichtungen. Derzeit gibt es acht Mensch-Hunde-Teams, die anerkannt und geprüft sind und aktiv im „Dienste der Kinder“ stehen. Jedes Team hat seine individuellen Schwer- punkte, die es in der pädagogischen Arbeit mit den Kindern entsprechend umsetzt. 

Weiterführende Links