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Dach- und Fassadenbegrünung gegen Hitzewelle: Green City e.V.

Mehr Grün in München

Green City e.V.: Dach- und Fassadenbegrünung gegen Hitzewelle

Kühlender Schatten, feuchte, frisch duftende Luft – wer an einem heißen Tag wie heute durch einen Park oder Wald spaziert, kann sie direkt spüren – die klimaregulierende Wirkung von Bäumen, Büschen und Wiesen. 

In der dichtversiegelten Münchner Innenstadt steht die Hitze hingegen an vielen Orten. Dabei wäre kühlendes Grün auch hier möglich, zum Beispiel in Form von Fassaden- und Dachbegrünung. Mit dem vom Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München geförderten „Begrünungsbüro“ informiert Green City e.V. private und gewerbliche ImmobilienbesitzerInnen kostenlos zu Planung und Umsetzung von Dach- und Fassadengrün.

Diese Woche erreichen die Temperaturen deutschlandweit Rekordhöhen. In der versiegelten Münchner Innenstadt schränkt die stehende Hitze nicht nur die Aufenthaltsqualität der Menschen ein, sondern kann auch zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen. 

Um dem entgegenzuwirken, engagiert sich das „Begrünungsbüro“ der Umweltorganisation Green City e.V. für mehr Grün in der Stadt. Da „klassische“ Grünflächen mittlerweile rar sind, schlägt es vor, vermehrt auf Fassaden- und Dachbegrünung zu setzen. Sebastian Gardt, Begrünungsexperte bei Green City e.V., erklärt, wie sie den Klimawandel abmildert und ihn somit vor allem im Sommer erträglicher für die Menschen macht: „Pflanzen an den Häusern kühlen und tragen so zu einem angenehmen Stadtklima bei. So schaffen sie es beispielweise, die nächtliche Wärmerückstrahlung von Gebäuden um 80 Prozent und mehr zu reduzieren und tragen damit zu einem erholsamen Schlaf bei angenehmen Temperaturen bei. 

Bei Starkregen, der oft in Form von Gewittern auf Hitze folgt, sind Dachbepflanzungen wichtig. Sie speichern Wasser und entlasten damit die Kanalisation.“ 

Aus diesem Grund unterstützt das „Begrünungsbüro“ private wie gewerbliche ImmobilienbesitzerInnen kostenlos bei der Umsetzung von Gebäudebegrünung. 

Wer sich weiterführend informieren möchte, findet Details auf 

(Foto: Heidenreich)

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