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Schön beschert: Das richtige Geschenk finden

Schön beschert: Das richtige Geschenk finden

AOK Hessen

Fast jeder kennt es: Jedes Jahr, kurz vor Weihnachten kommt Panik auf, weil noch nicht alle Geschenke bereitliegen. Doch was schenke ich am besten dem Partner, was Mutter, Vater, Kind, Onkel, Oma? Und wieviel ist eigentlich genug für Kinder?

Weihnachten gilt als traditionsbezogenes Fest. Besinnlichkeit und Erholung im Vordergrund. Geschenke sind in dieser Zeit ein Zeichen der Wertschätzung und sollten von Herzen kommen. Dennoch breitet sich gerade in der Vorweihnachtszeit jedes Jahr aufs Neue der Geschenke-Stress aus. Wer ein paar Tipps beherzigt, wird in diesem Jahr mehr Freude am Schenken haben:

  1. Wünsche ernst nehmen: Der größte Wunsch des Sohnes ist eine Puppe? Auf dem Wunschzettel der Tochter steht ein ferngesteuertes Rennauto? Wieso denn nicht? Schließlich stehen doch die individuellen Vorlieben im Fokus.

  2. Wunschgeschenke aufspüren: Herzenswünsche bilden sich über einen längeren Zeitraum heraus und werden nicht nur einmal ganz nebenbei erwähnt. So lässt sich schon recht früh ermitteln, wer welche Wünsche hat.

  3. Altersgerecht kaufen: Bei der Spielzeugauswahl gilt es zu beachten, dass die geistige Entwicklung der Kinder dem Alter entsprechend gefördert wird. Kinder sind sonst schnell über- oder unterfordert. Im schlimmsten Fall birgt nicht altersgerechtes Spielzeug eine Verletzungsgefahr (beispielsweise durch Verschlucken).

  4. Weniger ist mehr: Die Eltern setzen die Grenzen und wissen am besten, wie viel das Kind verkraften kann. Es wäre doch zu schade, wenn Spielsachen unangetastet im Regal verstauben. Gleiches gilt für Erwachsene: Die amerikanische Forscherin Kimberlee Weaver bestätigte in einer Studie zur Psychologie des Schenkens, dass eine zusätzliche Kleinigkeit die Freude über das gesamte Geschenk deutlich verringern kann. Wer also nur das schöne Saunatuch erhält, freut sich mehr als der, der noch die passenden Aufgüsse geschenkt bekommt.

  5. Mit Vertrauten absprechen: Um Fehlkäufe und Dopplungen zu vermeiden, setzen sich Freunde und Verwandte am besten vorab mit den Eltern oder dem Partner des Beschenkten in Verbindung.

  6. Zeit schenken: Vielleicht das schönste Geschenk, dass man seinen Verwandten machen kann. Zum Beispiel ein gemeinsames Wochenende abseits des Festtagstrubels und der normalen Alltagsverpflichtungen. Dabei können sich alle mal wieder richtig aufeinander einlassen. Denn das soll das Schenken ja eigentlich bewirken: die Beziehungen zueinander zu vertiefen.

Alternativen zum herkömmlichen Schenken ausprobieren: Gut geeignet ist das (Familien- )Wichteln. Dabei wird vorab ausgelost, wer wen beschenkt. Jeder besorgt also nur ein einziges Geschenk. Damit entfallen Pflichtgeschenke. Außerdem bleibt mehr Zeit, sich auf das eine, richtige Geschenk zu konzentrieren. Familienwichteln funktioniert allerdings nur, wenn die Kinder alt genug sind und sich alle auf einen fest abgesteckten Budgetrahmen einigen ist.

 

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