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Jüdisches Museum München JMM

Programm im Juni 2019

Jüdisches Museum München JMM

01.06.2019 bis 30.06.2019

Ausstellung

Sag Schibbolet! Von sichtbaren und unsichtbaren Grenzen

29.05.2019-23.02.2020 | Ebenen 1 und 2
Ausgehend von der biblischen Erzählung von der Flucht der Efraimiter vor den siegreichen Gileaditern und ihrem tödlichen Scheitern an den Ufern des Jordans (Buch Richter 12, 5–6), lädt das Jüdische Museum München internationale Künstler_innen dazu ein, Grenzen in aller Welt kritisch zu betrachten.
DI | 28.05.2019 | 19:00 | Ausstellungseröffnung | Eintritt frei


Angebote

Öffentliche Rundgänge für Einzelbesucher_innen
Dauer: 60 Minuten | Teilnahme kostenlos mit Eintrittskarte | Keine Anmeldung erforderlich
SA | SO | 11:00 und 12:30
Das Ganze: Highlights im Jüdischen Museum München
SO | 15:00
Sag Schibbolet! Von sichtbaren und unsichtbaren Grenzen


DI | 18.06.2019 | 14:00
Rundgang für Senior_innen
Sag Schibbolet! Von sichtbaren und unsichtbaren Grenzen

Teilnahme kostenlos mit Eintrittskarte

MI | 26.06.2019 | 17:00
Kuratorenrundgang mit Nikolaus Hagen
Sag Schibbolet! Von sichtbaren und unsichtbaren Grenzen

Teilnahme kostenlos mit Eintrittskarte

DO | 27.06.2019 | 16:00
Rundgang für Lehrkräfte | Einführung in die Ausstellung
Sag Schibbolet! Von sichtbaren und unsichtbaren Grenzen

Eintritt frei, Teilnahme kostenlos


Veranstaltungen

18.—23.06.2019
Comicfestival München

Alle Besucher_innen des Comicfestivals erhalten gegen Vorlage des Festival-Tickets freien Eintritt ins Jüdische Museum München.
Weitere Informationen und Tickets unter: www.comicfestival-muenchen.de

Dave McKean – Comic, Film & Music
Sehr viele Comic-Freunde beeindruckte Dave McKeans außergewöhnliche Graphik im 1989 entstandenen Batman-Klassiker „Arkham Asylum“. Doch wer Dave McKean „Comic-Zeichner“ nennt, könnte ebenso gut Charlie Chaplin als „Komponisten“ bezeichnen. McKean fertigte Entwurfszeichnungen für die Harry-Potter-Blockbuster an, entwarf Bühnenbilder, drehte Spielfilme wie „MirrorMask“, gestaltete CD-Cover für Alice Cooper oder Tori Amos, illustrierte Werke von Neil Gaiman, Stephen King und Ray Bradbury, außerdem betätigt er sich als Komponist und Jazz-Musiker.
Das Comicfestival München präsentiert im Jüdischen Museum München zwei Beispiele für die Vielseitigkeit dieses Künstlers:

MI | 19.06.2019 | 21:00
Dave McKean in Concert:
„Black Dog: The Dreams of Paul Nash“

Live-Konzert mit Dave McKean, Clare Haythornthwaite und Matthew Sharp
Dave McKean spielt zusammen mit seiner Ehefrau Clare Haythornthwaite und Matthew Sharp Kompositionen zu seinem Werk „Black Dog: The Dreams of Paul Nash“. Das 2016 entstandene Multi-Media-Projekt erzählt vom englischen Maler Paul Nash, der seine traumatischen Erlebnisse in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs in seiner Kunst aufarbeitete.
Eintritt: 12 Euro; 10 Euro bei Vorlage von Comicfestival Tageskarten

DO | 20.06.2019 | 21:00
Dave McKean: „The Week Before“

Kurzfilm mit anschließendem Künstlergespräch mit dem britischen Comic-Experten Paul Gravett in englischer Sprache und anschließender Signieraktion
Dave McKean präsentiert seinen Kurzfilm „The Week Before“ von 1998. Hier beantwortet er für sich ohne Worte aber bildgewaltig die Frage, was Gott in der Woche vor der Schöpfung der Welt tat. Im Anschluss an den Film gibt es ein Gespräch mit McKean und dem britischen Comic-Experten Paul Gravett.
Eintritt frei

Barbara Yelin: „Vor allem eins: Dir selbst sei treu“
18.—23.06.2019 | Installation im Studienraum

Es war Erich Kästner, der die junge Schauspielerin Channa Maron 1931 höchstpersönlich auswählte die Hauptrolle im Theaterstück „Pünktchen und Anton“ zu spielen. Noch im selben Jahr spielte Maron in Fritz Langs Filmklassiker „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ jenes Mädchen, das den Abzählreim „Warte, warte nur ein Weilchen“ aufsagte. Nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten musste Maron aus Deutschland fliehen und ging ins damalige Palästina. Sie wurde später zu einer der bekanntesten Bühnenkünstlerinnen Israels und engagierte sich Zeit ihres Lebens für ein friedliches Miteinander von Israelis und Palästinensern.
Barbara Yelin („Gift“, „Irmina“) hat das bewegte Leben der Künstlerin im Auftrag des Goethe-Instituts in einem ergreifenden biografischen Comic verarbeitet. Einige Seiten des Originals werden im Studienraum präsentiert.

DO | 20.06.2019 | 19:00
Barbara Yelin

Künstlergespräch mit der Münchner Comiczeichnerin Barbara Yelin und anschließender Signieraktion
Moderation: Alex Rühle, Süddeutsche Zeitung
Eintritt frei

FR | 21.06.2019 | 15:00—16:00
Eric Heuvel
Signieraktion mit dem niederländischen Comic-Zeichner Eric Heuvel („Die Entdeckung“)


SO | 23.06.2019 | 19:00
Peter Poplaski: „Dark Knight’s Only Daddy?“

Vortrag von US-Comiczeichner Peter Poplaski in englischer Sprache
Der aus der Underground-Comix-Szene stammende Peter Poplaski war auch als „Batman“-Zeichner tätig. In seinem Vortrag wird er sich dem „Batman“-Schöpfer Bob Kane widmen, der wie viele Superhelden-Pioniere – man denke nur an Jerry Siegel & Joe Shuster („Superman“) oder Stan Lee & Jack Kirby („Avengers“) – jüdischer Herkunft war.
Eintritt frei

DI | 25.06.2019 | 19:00
Die Kahans aus Baku – Eine Familienbiographie

Lesung und Gespräch mit Autorin Verena Dohrn
Die Geschichte der Kahans spiegelt ein dramatisches Jahrhundert europäischer Geschichte aus dem Blickwinkel einer jüdischen Unternehmerfamilie wider. In Konkurrenz zu Nobel und in Kooperation mit Rothschild machte Chaim Kahan (1850–1916), der aus einem litauischen Schtetl stammte, sein Vermögen auf den Ölfeldern von Baku. Doch der Erste Weltkrieg riss die Familie auseinander. In diesen unbeständigen Zeiten erbten die sieben Kinder seine Unternehmen. Sie flohen nach Berlin, gründete erneut Firmen, wurden wichtige Personen im internationalen Ölgeschäft, betrieben Tankstellennetze, waren philanthropisch tätig, halfen Exilanten und sozial schwächer gestellten Menschen. Als die Nationalsozialisten an die Macht kamen, floh die Familie
wieder – von Berlin nach Paris, von dort nach Tel Aviv und New York. Die Historikerin Verena Dohrn erzählt von dem Schicksal dieser Unternehmerfamilie über anderthalb Jahrhunderte und drei Kontinente hinweg.
Einführung: Martin Schulze-Wessel, LMU ; Moderation: Michael Brenner, LMU
Eine Veranstaltung der Literaturhandlung in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur der LMU, mit der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien der LMU und dem Jüdischen Museum München.
Eintritt 8 Euro; Einlass und Abendkasse ab 18:30; Anmeldung: Tel.: 089 2800135


Besucherinformationen

JÜDISCHES MUSEUM MÜNCHEN


Öffnungszeiten: DI-SO | 10:00-18:00
MO | 10.06.2019 | geöffnet

Eintritt 6 Euro | Ermäßigt 3 Euro

Ebene -1 | Dauerausstellung
STIMMEN_ORTE_ZEITEN
Juden in München

Ebenen 1 und 2 | Ausstellung
Sag Schibbolet! Von sichtbaren und unsichtbaren Grenzen
29.05.2019-23.02.2020


Besuchen Sie uns auch auf.
Website: www.juedisches-museum-muenchen.de
Blog: www.juedisches-museum-blog.de
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Veranstaltungsdetails:

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